Das neue Schichtsystem

WECODUR

Die Technologie

Die WECODUR-Technologie basiert auf einer Weiterentwicklung des Laserauftragschweißens und ermöglicht damit die wirtschaftliche Herstellung von dünnen, stoffschlüssig angebundenen Schichten auf Werkstücken aus Metall mit einer Vielzahl von Materialkombinationen. Die WECODUR-Prozesskette besteht aus einem oder mehreren Beschichtungsprozessen und dem Finishing-Prozess. Damit wird erstmalig der Großserieneinsatz ermöglicht.

Die WECODUR-Beschichtung im Vergleich

Konventionelles
Laserauftragschweißen

  • Flächenrate typischerweise ≤ 0,5 m2/h
  • Schichtdicke typischerweise ≥ 0,5 mm
  • Raue, wellige Oberflächen ca. Pt 200 µm
  • Oberflächenrauheit Rz ≥ 50 µm
Konventionelles Auftragsschweissen
Fazit

Serienbeschichtung unwirtschaftlich

WECODUR-
Laserauftragschweißen

  • Flächenrate bis über 5 m2/h
  • Schichtdicke bis unter 0,01 mm
  • Glatte Oberflächen Pt ≤ 20 µm
  • Oberflächenrauheit Rz ≤ 20 µm
Wecodur Auftragsschweissen
Fazit

Wirtschaftliche Serienbeschichtung

Die WECODUR-Nachbearbeitung

WECODUR-Finishing

  • Doppelseitenplanschleifen ermöglichen höchste Prozessvorschübe durch symmetrische Krafteinleitung
  • Selbstschärfender Planschleifprozess ermöglicht geringste Werkzeugkosten (abrichtfrei)
  • Optionaler Schälschleifprozess mit angestelltem oder planparallelem Werkzeug-Set-up
Fazit

Kurze Bearbeitungszeiten und niedrige Werkzeugkosten

Die WECODUR-Technologie im Vergleich

Laser cladding
Laserauftragschweißen

Nachteile herkömmlicher Technologien

  • Thermische Spritzverfahren und Galvanisieren haben keine metallurgische Verbindung zum Grundwerkstoff
  • Für die Anbindung der aufgetragenen Schicht sind in der Regel aufwändige Vorbearbeitungen notwendig
  • Beim herkömmlichen Auftragschweißen sind die Schichten dick (> 0,5 mm) und der Wärmeeintrag ist hoch

Ein hoher Wärmeeintrag und die damit verbundene Aufmischung führt insbesondere bei kohlstoffhaltigen Substratwerkstoffen (z.B. Eisengusswerkstoffe) in der Beschichtung zu:

  • Versprödung in Beschichtung und Grundwerkstoff
  • Rissen
  • Poren
  • Schlechte Anbindung